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LFE- wie funktioniert das?
Blick auf die Matrix eines Laminar Flow Elementes

Das Funktionsprinzip von Laminar Flow Elementen beruht auf dem Gesetz von HAGEN-POISEUILLE.

Danach ist der Druckverlust eines laminar durchströmten Rohrstückes direkt proportional zur Geschwindigkeit der Strömung Die theoretischen Formeln ersparen wir Ihnen an dieser Stelle.... .

Das Gesetz wurde von Gotthilf Hagen (1797..1884), einem deutschen Wasserbaumeister und Jean Louis Maria Poiseuille (1799..1869), einem französichen Mediziner im 19. Jahrhundert unabhängig voneinander entdeckt.

Laminar Flow Elemente - wie funktioniert das?

Die Strömungsform wird durch die sog. Reynolds-Zahl charakterisiert. Eine Strömung ist dann laminar, solange diese Reynolds-Zahl einen bestimmten Wert nicht überschreitet.

Die laminare Strömung ist Voraussetzung für das Gesetz von Hagen-Poiseuille und damit für die Funktion des Laminar Flow Elementes.

Neben der Viskosität und der Strömungsgeschwindigkeit hängt die Reynoldszahl von der Geometrie der Rohrleitung ab.

Um in einem LFE laminare Strömung zu erreichen muß der Volumenstrom je nach Durchflußbereich in eine Vielzahl von Kapillaren aufteilt werden.

Und genau dies tut ein Laminar Flow Element!

Obiges Bild zeigt den Blick auf die Matrix eines LFE. Man kann sich den Kern eines LFE's als 'eine aufgewickelte Wellpappe' vorstellen, nur eben sehr viel feiner und - aus Edelstahl. Durch diesen gewickelten Kern entstehen viele ( im Bild mehrere Tausend ) einzelne Kapillaren, in denen jeweils eine laminare Strömungsform entsteht.

Dieser LINEARE Zusammenhang zwischen Durchfluß und Wirkdruck unterscheidet Laminar Flow Elemente auf einzigartige Weise von allen anderen Wirkdruckverfahren wie z.B. der Blendenmessung.

Daraus resultieren die in der Praxis entscheidenden Vorteile von Laminar Flow Elementen!

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