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Laminar Flow Elemente
Ein LFE Baureihe MY mit PDP-Sensor

Laminar Flow Elemente - ein Überblick

Laminar Flow Elemente werden zur Durchflußmessung gasförmiger Medien eingesetzt.

Das LFE arbeitet - ähnlich der bekannten Blendenmessung - nach dem Wirkdruckverfahren. Am LFE tritt proportional zum Durchfluß ein geringer Wirkdruck auf, der gemessen und ausgewertet wird.

Im Laminar Flow Element wird der Volumenstrom auf eine Vielzahl kleiner Röhren aufgeteilt. Innerhalb dieser Röhren bildet sich ein laminares Strömungsprofil aus. Der zu messende Wirkdruck am Laminar Flow Element ist proportional zum Durchfluß. Bei üblichen Wirkdruckverfahren besteht hingegen ein quadratischer Zusammenhang.

Der lineare Zusammenhang zwischen Wirkdruck und Durchfluß ermöglicht Meßspannen von 1:100 und besser.

Mit Laminar Flow Elementen lassen sich alle Meßbereiche realisieren. Vom in der Leckmeßtechnik geforderten Volumenstrom von 5 Kubikzentimeter pro Minute bis zur Fördermenge eines Gebläses mit 4000 Kubikmetern pro Stunde stehen geeignete Geräte zur Verfügung.

Mehr als 50 LFE-Typen ermöglichen die bedarfsgerechte Auswahl.

Der am Laminar Flow Element maximal auftretende Wirkdruck beträgt typisch 20 mbar ( 2000 Pascal ) und kann im System in der Regel vernachlässigt werden. Bei hinsichtlich Druckverlust sensitiven Aufgaben können LFE's mit einem maximalen Druckverlust von 1 mbar eingesetzt werden.

Laminar Flow Elemente werden ab Werk kalibiriert und können zum sofortigen Einsatz komplett mit Sensorik geliefert werden.

Die Aufbereitung der Sensordaten und die Berechnung der Durchflußwerte werden vom Controller S320, einem leistungsfähigen, in Pascal-ähnlicher Hochsprache programmierbaren Meßgerät durchgeführt.

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